Neues Stadtquartier nimmt Gestalt an
Der Wettbewerb „Emshafen“ ist entschieden: Den ersten Preis gewann die Planungsgemeinschaft Landschaftsarchitekten osp urbanelandschaften, Hamburg, und Stadtplaner/Architekten yellow z, Berlin. Ab sofort sind die Ergebnisse in einer öffentlichen Präsentation zu sehen.
Welche städtebauliche Planung soll der Neuordnung des Gebietes rund um den ehemaligen Emshafen in Meppen als Grundlage dienen? Dieser Frage widmeten sich in den vergangenen Monaten insgesamt sieben eingeladene Arbeitsgemeinschaften jeweils in Kooperation von Städtebau- und Landschaftsarchitekten. Die Büros waren nach einem öffentlichen Bewerbungsverfahren zur Teilnahme ausgewählt worden. Anfang des Jahres haben sie bereits in einem gebietsöffentlichen Kolloquium erste Planungsüberlegungen zur Diskussion und Entscheidung der Stadt Meppen gestellt. Seitdem waren sie auf der Suche nach dem besten Planungsvorschlag für das neue Quartier.
Nach mehrstündiger Beratung entschied sich das Preisgericht für die Arbeit der Planungsgemeinschaft Landschaftsarchitekten osp urbanelandschaften, Hamburg, und Stadtplaner/Architekten yellow z, Berlin.
"Man ist immer wieder erstaunt, zu welch unterschiedlichen Ergebnissen qualifizierte Planungsbüros bei gleicher Aufgabenstellung kommen. Der Wettbewerb ist hier das Mittel der Wahl für solch komplexe Aufgaben, erlaubt er doch im Vergleich vieler guter Lösungen die beste auszuwählen", sagt Baudirektor Dieter Müller angesichts der Beiträge, die am Montag im Ratssaal der Stadt vorgestellt wurden.
In der Frage des besten Beitrages waren sich die Vertreter des Preisgerichtes unter bewährter Leitung von Professor Kunibert Wachten, Rheinisch-Westfaelische Technische Hochschule Aachen, der die Stadt bereits in anderen Wettbewerben als vorsitzender Fachpreisrichter unterstützt hat, einig. So wurde der erste Preis in einstimmiger Entscheidung der Planungsgemeinschaft Landschaftsarchitekten osp urbanelandschaften, Hamburg, und Stadtplaner/Architekten yellow z, Berlin, zuerkannt. Ein zweiter Preis wurde nicht vergeben. Zwei dritte Preise gingen an die Arbeitsgemeinschaft reicher haase und Scheller aus Aachen und Niederkrüchten sowie an die Gruppe Agence Ter, Karlsruhe in Arbeitsgemeinschaft mit dem Büro Mars-Group, Luxemburg.
Der Siegerentwurf zeichnet sich durch eine wohl proportionierte Platzgestaltung im Bereich der ehemaligen Kaianlagen an der Schützenstraße aus. Überzeugt zeigte sich das Preisgericht auch vom Maßstab und der Orientierung der öffentlichen Erschließungsflächen, alle zum Hafenplatz ausgerichtet. Dieser Platz soll dem zukünftigen neuen Quartier "Emshafen" Adresse, Identität und Aufenthaltsqualität vermitteln.
Positiv vermerkt wurde auch das vergleichsweise hohe Maß nutzbaren Baulandes, welchem im Ergebnis überschaubare Verkehrs- und öffentlichen Grünflächen gegenüberstehen. "Dies ist wichtig, denn bei all den Kostenpositionen, die sich bei der Umstrukturierung vom Hafen- und Gewerbegebiet zum ansprechenden Stadtquartier auftun werden, wird die Umsetzung nur gelingen, wenn am Ende auch wirtschaftlich zu vermarktende Baugrundstücke entstehen", so Müller. Insofern gefiel im Preisgereicht gerade auch die im Vergleich zu den übrigen Wettbewerbsbeiträgen feststellbare gute Wirtschaftlichkeit des Entwurfes.
Sämtliche Wettbewerbsbeiträge sind ab sofort in einer öffentlichen Ausstellung im Ratssaal in der Kirchstraße jeweils von 8 bis 16 Uhr zu besichtigen. Auch während der Marktzeit am kommenden Samstagvormittag von 10 bis 14 wird Einlass gegeben. Die Ausstellung endet am Donnerstag, 12. Juli. Am kommenden Montag, 9. Juli, werden die Planungsvorschläge des ersten Preisträgers in öffentlicher Sitzung des Planungs- und Bauausschusses ab 16 Uhr vorgestellt.
Wettbewerbsarbeit Tarnzahl 2001
Wettbewerbsarbeit Tarnzahl 2002
Wettbewerbsarbeit Tarnzahl 2003
Wettbewerbsarbeit Tarnzahl 2004
Wettbewerbsarbeit Tarnzahl 2005
Wettbewerbsarbeit Tarnzahl 2006
Wettbewerbsarbeit Tarnzahl 2007
Nach mehrstündiger Beratung entschied sich das Preisgericht für die Arbeit der Planungsgemeinschaft Landschaftsarchitekten osp urbanelandschaften, Hamburg, und Stadtplaner/Architekten yellow z, Berlin.
"Man ist immer wieder erstaunt, zu welch unterschiedlichen Ergebnissen qualifizierte Planungsbüros bei gleicher Aufgabenstellung kommen. Der Wettbewerb ist hier das Mittel der Wahl für solch komplexe Aufgaben, erlaubt er doch im Vergleich vieler guter Lösungen die beste auszuwählen", sagt Baudirektor Dieter Müller angesichts der Beiträge, die am Montag im Ratssaal der Stadt vorgestellt wurden.
In der Frage des besten Beitrages waren sich die Vertreter des Preisgerichtes unter bewährter Leitung von Professor Kunibert Wachten, Rheinisch-Westfaelische Technische Hochschule Aachen, der die Stadt bereits in anderen Wettbewerben als vorsitzender Fachpreisrichter unterstützt hat, einig. So wurde der erste Preis in einstimmiger Entscheidung der Planungsgemeinschaft Landschaftsarchitekten osp urbanelandschaften, Hamburg, und Stadtplaner/Architekten yellow z, Berlin, zuerkannt. Ein zweiter Preis wurde nicht vergeben. Zwei dritte Preise gingen an die Arbeitsgemeinschaft reicher haase und Scheller aus Aachen und Niederkrüchten sowie an die Gruppe Agence Ter, Karlsruhe in Arbeitsgemeinschaft mit dem Büro Mars-Group, Luxemburg.
Der Siegerentwurf zeichnet sich durch eine wohl proportionierte Platzgestaltung im Bereich der ehemaligen Kaianlagen an der Schützenstraße aus. Überzeugt zeigte sich das Preisgericht auch vom Maßstab und der Orientierung der öffentlichen Erschließungsflächen, alle zum Hafenplatz ausgerichtet. Dieser Platz soll dem zukünftigen neuen Quartier "Emshafen" Adresse, Identität und Aufenthaltsqualität vermitteln.
Positiv vermerkt wurde auch das vergleichsweise hohe Maß nutzbaren Baulandes, welchem im Ergebnis überschaubare Verkehrs- und öffentlichen Grünflächen gegenüberstehen. "Dies ist wichtig, denn bei all den Kostenpositionen, die sich bei der Umstrukturierung vom Hafen- und Gewerbegebiet zum ansprechenden Stadtquartier auftun werden, wird die Umsetzung nur gelingen, wenn am Ende auch wirtschaftlich zu vermarktende Baugrundstücke entstehen", so Müller. Insofern gefiel im Preisgereicht gerade auch die im Vergleich zu den übrigen Wettbewerbsbeiträgen feststellbare gute Wirtschaftlichkeit des Entwurfes.
Sämtliche Wettbewerbsbeiträge sind ab sofort in einer öffentlichen Ausstellung im Ratssaal in der Kirchstraße jeweils von 8 bis 16 Uhr zu besichtigen. Auch während der Marktzeit am kommenden Samstagvormittag von 10 bis 14 wird Einlass gegeben. Die Ausstellung endet am Donnerstag, 12. Juli. Am kommenden Montag, 9. Juli, werden die Planungsvorschläge des ersten Preisträgers in öffentlicher Sitzung des Planungs- und Bauausschusses ab 16 Uhr vorgestellt.
Wettbewerbsarbeit Tarnzahl 2001
Wettbewerbsarbeit Tarnzahl 2002
Wettbewerbsarbeit Tarnzahl 2003
Wettbewerbsarbeit Tarnzahl 2004
Wettbewerbsarbeit Tarnzahl 2005
Wettbewerbsarbeit Tarnzahl 2006
Wettbewerbsarbeit Tarnzahl 2007
erstellt am 03.07.2012













